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Wie alles begann (1936-1993)

Hier ist natürlich nur ein kurzer Abriss der Entwicklung des Tischtennissports in Kassel und der Entstehung unserer Abteilung möglich.

Im Sommer 1936 wurde Tischtennis in Kassel als Abteilungsgründung beim CT Hessen-Preußen eingeführt. Mit dem zweiten Weltkrieg stoppte die Entwicklung dieser neuen Sportart kurz, jedoch nach dem Krieg wurde zunächst im VfL Hessen und ab 1947 beim KSV Hessen Kassel insbesondere von ehemaligen Spielern des CT der Spielbetrieb wieder aufgenommen. Natürlich war es in diesen Jahren schwer ein Spiellokal zu finden und das nötige Spielmaterial zu organisieren. Ende 1945 wechselte man von dem „Wehlheider Hof" in die Turnhalle der Tischbeinstraße und von dort nahm die erfolgreiche Entwicklung der Tischtennisabteilung in den nächsten Jahren ihren Anfang. Bereits 1948 nahmen vier Herren und eine Damenmannschaft erfolgreich am Spielbetrieb teil und die erste Herren- bzw. Damenmannschaft gewann jeweils den Nordhessischen Mannschaftstitel, denen bis heute viele weitere folgten. Erfolgreichster Name der Anfängerzeit war sicher Willi Mallon.
In den folgenden Jahrzehnten entwickelten sich zunächst sowohl die Damen- als auch die Herrenmannschaften gleichsam erfolgreich weiter und sammelten zahlreiche Titel.
Dies änderte sich in den siebziger Jahren als die erste Herrenmannschaft bis in die A-Klasse abstieg. Im Gegensatz dazu nahm die Entwicklung der Damenmannschaft einen stetigen Aufstieg bis in die zweite Bundesliga, in der bis zum Ende des KSV erfolgreich gespielt wurde. Zu den bekanntesten Spielerpersönlichkeiten, die in dieser Zeit aus der Tischtennisabteilung des KSV Hessen Kassel hervorgebracht wurden, zählte sicher Gerlinde Glatzer, die später nach Gießen wechselte und dort zu den besten deutschen Spielerinnen zählte. In dieser Zeit gelang es alle weiblichen Talente des nordhessischen Tischtennis an den Verein zu binden, so dass eigentlich immer genügend Spielerinnen vorhanden waren, um erfolgreich auf diesem hohem Niveau spielen zu können. In der Abteilungsleitung war für diese erfolgreiche Strategie für viele Jahre Uschi Hempel verantwortlich, die mit Hilfe vieler anderer über viele Jahre immer wieder die Voraussetzungen für die Erfolge der Tischtennisabteilung schaffte.
In den siebziger und dann vor allen den achtziger Jahren wurden, ohne dass die Abteilung einen Einfluss darauf nehmen konnte, sicher auch die negative Entwicklung des Hauptvereins eingeleitet, die dann in den neunziger Jahren zum Konkurs und Ende des Vereins führten. Zur Finanzierung der Erfolge der Fußballabteilung verloren die Verantwortlichen im Hauptverein mehr und mehr den finanziellen Überblick und betrieben wirtschaftlichen „Selbstmord", der auch alle anderen Abteilungen mitreißen sollte. Während die Tischtennisabteilung noch 1986 ihr 50-jähriges Jubiläum feiern und auf erfolgreiche Zeiten zurückblicken konnte, zeigten sich damals bereits die dunklen Wolken im Horizont. Mehr und mehr geriet der Gesamtverein in Schieflage. Bereits 1988 hatten einige besonders Vorausschauende den weiteren Verlauf erahnt und den KSV-Auedamm gegründet, der auch für die spätere und weitere Entwicklung de Tischtennissports im KSV Hessen Kassel eine wichtige Rolle spielen sollte.

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